b4p best for planning. Daten sinnvoll verbinden

Medien

b4p weist alle relevanten Mediengattungen für die Mediaplanung aus:177 Zeitschriftentitel, 66 Belegungseinheiten von Tageszeitungen, 11 TV-Sender, alle ma-Radiosender, Plakat, Kino und einige kleinere Medien.

Darüber hinaus beinhaltet b4p eine Vielzahl digitaler Angebote und bildet einen Großteil der stationären Internet- und mobilen Smartphone-Nutzung ab. Ebenfalls werden zahlreiche Angebote der ma-Internet und diverse, unverzichtbare Medienpartner-Websites dargestellt: 784 Websites, 316 Angebote der mobilen Nutzung und 181 Apps.

Wie bereits im Vorjahr wird die Ausweitung des Online-Medienangebotes durch die technische Messung von stationärer und mobiler Internet-Nutzung sowie von Apps möglich. Die dazugehörige Methodenbeschreibung finden Sie hier.

Über die Reichweiten hinaus werden alle weiteren Merkmale dargestellt, die Sie bereits aus b4p kennen und die für die Mediaplanung hilfreich sind: Nutzungsmotivationen, Aktivitäten der Nutzer in den verschiedenen digitalen Medien mit unterschiedlichen Devices, Einstellungen zu Social Media, zum Datenschutz sowie zur Akzeptanz von Werbung innerhalb der verschiedenen Mediengattungen. Als Highlight werden zahlreiche Medien-Merkmale zu unserer Medien-Nutzer-Typologie verdichtet.

Medienmerkmale

  • Aussagen zu Medien/Mediennutzung
  • Zeitschriftennutzung
  • Lesezirkel
  • Themeninteresse Zeitschrift
  • TV-Genres
  • Internetnutzung
  • Soziale Netzwerke
  • Second Screen

Medianutzergruppen

Die Medianutzergruppen dienen einer ersten Kategorisierung der Nutzer von verschiedenen Mediengattungen (z.B. Zeitschriften, Zeitungen, Plakat, TV, Hörfunk sowie Internet, Mobile und Apps). Sie werden jeweils in vier Klassen eingeteilt, die die Nutzungsintensität beschreiben. So sieht der Mediaplaner auf einen Blick, ob seine Zielgruppe dem favorisierten Medium eher zuneigt oder nicht. Der Indikator für die Zugehörigkeit zu einer der vier Klassen ist die Kontakthäufigkeit mit einzelnen Medien dieser Gattung, also z.B. mit Zeitschriften. Diese Kontakthäufigkeiten werden aufsummiert und je nach Höhe der Summe fällt der Befragte in eine der Kategorien. Dabei wird das Median-Prinzip angewandt: Nach diesem wird die Verteilung geviertelt. Das obere, kontaktintensivste Viertel wird als „++“ bezeichnet, das untere, kontaktschwächste als „- -„. Basis der Viertelung ist die Verteilung für die gewichtete Gesamtstichprobe bzw. die Teilgesamtheiten, in denen die jeweilige Mediennutzung prinzipiell stattfinden kann, wie z.B. Onliner als Basis der Internet-Nutzergruppen.

Mediakompass

Zielvorstellung

Der Mediakompass ist ein Tool, das zeigt, in welchen Mediengattungen oder deren Untergruppen sich bestimmte Zielgruppen konzentrieren, um auf diese Weise die strategische Planung wirkungsvoll zu unterstützen. Das Instrument soll möglichst einfach sein und die relevanten Informationen in einer einzigen Maßzahl liefern, dies aber trotzdem mit der erforderlichen Tiefe. Solche Informationen stellt nun der Mediakompass zur Verfügung.

Konstruktionsmethode

Der Mediakompass ist eine Weiterentwicklung der bekannten Medianutzergruppen. Für jeden Befragten werden zunächst die Kontaktwahrscheinlichkeiten mit jeder Mediengattung bzw. Untergruppe gruppenweise addiert. Jedem Befragten im Datensatz wird dann eine Maßzahl zwischen 0 und 100 zugeordnet, die die Nutzungsintensität des betreffenden Befragten mit der betrachteten Mediengattung oder Gruppe im Vergleich zu allen anderen Befragten widerspiegelt: Das Hundertstel aller Befragten mit den meisten Kontakten erhält personenindividuell die Kompass-Maßzahl 100, das Hundertstel aller Befragten mit den zweithöchsten Gattungskontakten erhält die Maßzahl 99 usw. bis zu dem Hundertstel aller Befragten mit den wenigsten Kontakten – diese erhalten die Maßzahl 1. Hat ein Befragter mit keinem der Medien der betreffenden Gattung/Gruppe Kontakte, erhält er die Maßzahl 0.

Dieses Verfahren wird in b4p sowohl für die Mediengattungen Zeitschriften, Tageszeitungen, Radio, Fernsehen, Plakat, Internet, Mobile und Apps angewendet als auch für Untergattungen wie z.B. Programmzeitschriften oder Apps von Themenportalen.

Anwendung

Mediakompass-Auswertungen sind geeignet, einen schnellen Überblick darüber zu geben, welche Medienarten eine Zielgruppe eher häufig oder eher weniger häufig ansprechen: Vergleicht man den durchschnittlichen Kompasswert in der betrachteten Zielgruppe mit dem der Grundgesamtheit oder mit dem in einer Vergleichszielgruppe, erhält man über alle Gattungen und deren Untergruppen ein aussagekräftiges Media-Nutzungsprofil.

Mediennutzer-Typologie

Die Mediennutzer-Typologie beruht auf einer Clusteranalyse über die aktive Mediennutzung und verschiedenen Einstellungen. Die Merkmale wurden in einem zweistufigen Verfahren erst mehreren Faktorenanalysen unterzogen; im zweiten Schritt wurde mit den Faktoren eine Clusteranalyse gerechnet (Kohonentypologie). Nachfolgende Abbildung zeigt die einzelnen Mediennutzer-Typen:

Typ 1: Klassische Info-Elite
(Anteil: 24%, 16,80 Mio., Durchschnittsalter: 54 Jahre, Männeranteil: 76%)

Dieser hochgebildete, einkommensstarke Typ legt Wert auf gründliche, verlässliche Nachrichten aus Wirtschaft, Politik und Wissenschaft und vertraut dabei primär auf die bewährten Printerzeugnisse bzw. deren Online-Angebote. Die Ausstattung mit Tablet und Smartphone sowie die Nutzung von sozialen Netzwerken sind unterdurchschnittlich.

Typ 2: Kontinuierlicher Info-Scanner
(Anteil: 6%, 4,21 Mio., Durchschnittsalter: 34 Jahre, Männeranteil: 63%)

Mit hoher Formalbildung und einem weit überdurchschnittlichen Nettoeinkommen versehen ist er permanent in medialem Kontakt. Er sucht die intensive Information, Escape und Inspiration mehrmals am Tag, jederzeit und überall. Der Info-Scanner ist ein eifriger User digitaler Medien, Tablet und Smartphone sind fast durchgängig vorhanden. Apps kommen weit überdurchschnittlich zum Einsatz, soziale Netzwerke nutzt er intensiv und oft auch beruflich. Seine Zeitschriftennutzung ist durchschnittlich, sein Leseinteresse aber vielfältig mit besonderem Fokus auf Technikthemen.

Typ 3: Digital organisierter Pragmatiker
(Anteil: 4%, 2,65 Mio., Durchschnittsalter: 37 Jahre, Männeranteil: 61%)

Dieser einkommensstärkste Typ sucht den schnellen Überblick sowie zeitsparende Unterstützung in seinem durchgetakteten Alltag und weiß dafür die Vorteile von digitalen und mobilen Medien zu nutzen. Smartphone und Tablet gehören zur Grundausstattung, die Nutzung von Apps zum Tagesablauf. Printmedien nutzt er überdurchschnittlich, sein Interessensspektrum ist breit gefächert mit Schwerpunkt auf Technikthemen.

Typ 4: Mobiler Networker
(Anteil: 11%, 7,78 Mio., Durchschnittsalter: 27 Jahre, Frauenanteil: 49%)

Medien dienen diesem jüngsten, oft noch in Ausbildung befindlichen Typ vor allem zur Unterhaltung, aber auch zu Entspannung und Escape sowie zur Informationsbeschaffung. Soziale Netzwerke sind für ihn das Zauberwort, kaum einer ist hier ohne Facebook-Account. Die Ausstattung mit Smartphone ist gut, für Tablets fehlt oft (noch) das Geld. Zeitschriften und TV-Nutzung sind sehr selektiv.

Typ 5: Entertainmentorientierte Zeitvertreiber
(Anteil: 5%, 3,24 Mio., Durchschnittsalter: 36 Jahre, Frauenanteil: 55%)

Er sucht Entspannung und lässt sich gerne unterhalten, dabei ist sein Computer ein unverzichtbares Instrument. Ein Tablet findet man in seinem Haushalt (noch) nicht, Informationen präferiert er kurz und knapp. An den stark genutzten sozialen Netzwerken schätzt er die Möglichkeit der schnellen Kommunikation und des unkomplizierten Kennenlernens.

Typ 6: Unterhaltungsorientierter Offliner
(Anteil: 24%, 16,82 Mio., Durchschnittsalter: 62 Jahre, Frauenanteil: 80%)

Dieser älteste, hauptsächlich weibliche Typ mit niedriger Bildung und niedrigem Einkommen ist vor allem Publikumszeitschriften und dem Fernsehen zugeneigt und sucht hier vorwiegend Entspannung und Unterhaltung. Online und mobile Aktivitäten spielen keine Rolle. Großes Leseinteresse besteht an Stars/Schicksalen und Handarbeiten.

Typ 7: Familienorientierter Selektiv-Nutzer
(Anteil: 19%, 13,28 Mio., Durchschnittsalter: 46 Jahre, Frauenanteil: 61%)

Personen dieses Typs haben - bis auf das Radiohören - ein eher durchschnittliches Mediennutzungsverhalten. Dem Internet stehen sie recht reserviert gegenüber. Leseinteressen bestehen insbesondere an Kreativ- und Familienthemen.

Typ 8: Uninteressierter Medien-Muffel
(Anteil: 8%, 5,32 Mio., Durchschnittsalter: 49 Jahre, Männeranteil: 64%)

Der wenig gebildete und einkommensschwache Medien-Muffel lässt sich weder für klassische noch digitale Medien begeistern - ein interessantes Fußballspiel lockt ihn aber schon vor den Fernseher.

Werbung

  • Einstellungen zu Werbung in diversen Medien
  • Nutzung von Werbemitteln
  • Statements zu Werbung
  • Briefkastenhinweis gegen das Einwerfen von Werbung
  • Verwendung von Werbeprospekten
  • Werbliche Ansprechbarkeit: Werbe-Fan und Werbe-Muffel. Mehr dazu ...